Jeffrey Epstein – dieBasis NRW stellt Fragen

Wer war Epstein und warum sind die seit geraumer Zeit veröffentlichten sogenannten „Epstein –
Akten“ so von Bedeutung?

Dieser Frage spürt derzeit eine kleine Gruppe von Mitgliedern des Landesverbands dieBasis NRW nach und wird in den folgenden Wochen über einzelne Facetten in Form von Social-Media-Kacheln, insbesondere auf Facebook, berechtigte Fragen stellen. Weitere Informationen zu den jeweiligen Kacheln werden dann auf dieser Webseite weiter vertieft.

Das Ziel hierbei ist, dem interessierten Leser dabei zu helfen nicht nur die größeren Zusammenhänge eines globalen Netzwerkes zu erkennen, sondern auch die Anfälligkeit unserer Staatsform vorzuführen, in der es offensichtlich ein „gleich und gleicher“ gibt und Vorstrafen im Metier eines „InformationsBrokers“, wie man Epstein unter anderem auch nennen könnte, nicht etwa eine rote Linie für Zusammenarbeit darstellt, sondern viel eher ein unter den Teppich kehrbares, akzeptierbares Manko und in unzählbaren Fällen ein Garant für Profite in jeglicher Hinsicht ist!

Wer war Epstein und warum sind die seit geraumer Zeit veröffentlichten sogenannten „Epstein – Akten“ so von Bedeutung?
dieBasis NRW stellt Fragen zu den Epstein-Akten

Der Fall Epstein – eine kurze Einordnung
Wie unter anderem in diesem Spiegel – Artikel ersichtlich, wurde Jeffrey Epstein bereits 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen in den USA schuldig gesprochen. Die Ermittlungen gegen ihn hatten allerdings bereits 2005 begonnen. 18 Monate Haft, die er größtenteils als Freigänger abbüßte, sprechen Bände und legen zwei wesentliche Rückschlüsse nah, die sicherlich nicht nur spekulativ, sondern viel mehr sehr nah an der Wahrheit sein dürften:

Einerseits sind viele der bisher veröffentlichten Dokumente geschwärzt, so dass man
nicht weiß, wer im einzelnen vielleicht auch von den damaligen Richtern, Staatsanwälten und
Ermittlern kompromitiert war und ist und andererseits ist ein sehr großer Teil der Akten noch immer nicht veröffentlicht worden.

Ferner ist anzunehmen, das Abmachungen mit Epstein getroffen wurden, ihn mit vergleichbar milderen Strafen davonkommen zu lassen, wenn er als Kronzeuge aussagen würde.

Im Juli 2019 wird Epstein erneut festgenommen und ein neues Verfahren eröffnet. Einen Monat
später, im August 2019 wird Jeffrey Epstein, angeblich durch Suizid, in seiner Gefängniszelle tot aufgefunden. Bezeichnender Weise sind die Videoaufnahmen, die seine Zelle 24/7 aufzeichneten ausgerechnet zum festgestellten Todeszeitpunkt ausgeschaltet. Zufall? Mit Sicherheit nicht!

Kontakte in höchste Kreise
Die bisher veröffentlichten Akten verdeutlichen unwiderlegbar Epsteins Kontakte
in die „höchsten“ Kreise von Politik, Wirtschaft und Adel. Namen wie Clinton, Trump, Gates und
Prinz Andrew stehen im Raum. Ein jeder von uns wäre sicherlich nicht stolz darauf, in einem
Atemzug mit einem verurteilten Straftäter genannt zu werden, erst recht nicht, wenn es um
Prostitution, Menschenhandel, Vergewaltigung, rituellen Missbrauch oder Satanismus geht. Mit
anderen Worten scheint es offensichtlich, dass sehr viel Prominenz weit mehr zu verlieren
hat, als nur den „guten“ Namen.

Offene Fragen und unvollständige Aktenlage zu Epstein
Wir glauben auch, das viele Dokumente bisher aus gutem Grund unter Verschluss gehalten werden,
da viele Menschen in hohen Positionen noch nicht ihrer gerechten Strafe zugeführt werden können,
da sie bis heute in entscheidenden Machtpositionen sind und die Bevölkerung dieses
Planeten noch nicht soweit ist, die vollkommene, bittere Wahrheit ertragen zu können.

Alleine die schier überwältigende Menge an Dokumenten setzt uns in der Bearbeitung des Themas
deutliche Grenzen. Manches ist nur KI unterstützt recherchierbar. So führt der Suchbegriff „Bill
Gates“ in den bisher veröffentlichten Epstein-Akten 2637 Dokumente auf. Will man sich mit
Epstein auseinandersetzen, dann ist das auch für eine kleine Gruppe von Menschen allerhöchstens
in Teilbereichen der Epstein-Akten möglich.

Verantwortung und Grenzen der Aufarbeitung
Wir empfinden aufrichtige Solidarität mit allen Epstein-Opfern und deren Familien. Keiner von
uns hat jedoch die Motivation, in den Sumpf von Kinderprostitution und anderen für empathische
Menschen unmögliche, bestialische Handlungen hinabzusteigen. Hier sehen wir die klare
Verantwortung zur uneingeschränkten Aufklärung und Ahndung bei den entsprechenden
Ermittlungsbehörden.

Als Arbeitsgruppe wollen wir uns auf einige wenige Teilbereiche der Akten konzentrieren und dies
in den kommenden Wochen publizieren. Hierbei berufen wir uns grundsätzlich auf die vom Justizministerium der USA veröffentlichten Epstein-Akten, oder auch auf
dann explizit als solche gekennzeichnete Veröffentlichungen durch andere Medien und Journalisten.

Ausblick auf kommende Beiträge zu den Epstein-Akten
Weitere Themenbereiche, die wir im Hinblick auf die Epstein-Akten untersuchen möchten, sind Hinweise auf eine geplante Corona-Pandemie, eine langfristige Planung des Ukrainekrieges und eine
nicht abzustreitende Beteiligung der Deutschen Bank. Aber dazu dann in den nächsten Wochen
nähere Einzelheiten.

Wir hoffen, dass unsere Arbeit dazu beiträgt, dass jeder Interessierte seine eigenen Nachforschungen anstellt und diese dazu beiträgt, die Punkte zu einem größeren Ganzen zu verbinden. Denn nur der aufgeklärte Mensch kann sein Leben diesem neuen Wissensstand entsprechend anpassen, um sein zukünftiges Leben reflektiert zu gestalten.