Rückblick auf die Wegberger Hofgespräche vom 18.10.2026
Am 18. Oktober 2026 fanden die Wegberger Hofgespräche im Quellenhof in Wegberg statt. Unter dem Titel „Frieden braucht Diplomatie: Wie weiter mit Russland?“ hatten der Kreisverband dieBasis Heinsberg und der Landesverband dieBasis NRW zu einem Nachmittag mit Vorträgen und anschließender Diskussionsrunde eingeladen.
Im Mittelpunkt standen die deutsch-russischen Beziehungen, die Frage nach einer friedlichen Zukunft Europas und die Rolle Deutschlands in einer Welt im Umbruch.

Drei Perspektiven auf Frieden und eine neue europäische Ordnung
Michael Aggelidis warb für eine neue politische Initiative zur Verständigung mit Russland. Deutschland müsse den Mut aufbringen, wieder auf Russland zuzugehen, um die Voraussetzungen für eine gegenseitige Annäherung und Versöhnung zu schaffen.
Anneliese Fikentscher stellte den Beschluss der dieBasis NRW vor, die immerwährende Neutralität Deutschlands im Grundgesetz zu verankern. Damit wurde die Frage aufgeworfen, welchen Beitrag eine neutrale Position Deutschlands zu Frieden und internationaler Verständigung leisten könnte.
Der Osteuropahistoriker, Prof.hon. Alexander Rahr, beleuchtete in seinem Vortrag „Europa im Umbruch“, den epochalen Paradigmenwechsel, den derzeitigen tiefgreifenden Umbruch der Weltgeschichte und die Herausforderungen, vor denen Europa angesichts der sich verändernden geopolitischen Ordnung steht.
Im Anschluss moderierte Flavio von Witzleben die Diskussionsrunde zum Thema „Frieden braucht Diplomatie. Wie weiter mit Russland?“.
Das Fazit: Alles tun, um einen neuen Weltkrieg zu verhindern!
Die Wegberger Hofgespräche machten die dramatische Einschätzung deutlich, dass sich Europa und insbesondere Deutschland in einer äußerst kritischen Situation befindet. Die Gefahr einer weiteren militärischen Eskalation darf nicht unterschätzt werden. Es muss alles daran gesetzt werden, einen nächsten Weltkrieg zu verhindern.
Dafür braucht es Völkerverständigung statt Feindbilder, Aufklärung statt Propaganda und Diplomatie statt weiterer Eskalation. Es braucht Menschen, die sich für den Frieden einsetzen, den Dialog suchen und ihre Stimme erheben – auch durch Demonstrationen für den Frieden.
Frieden entsteht nicht von allein. Er braucht unser Engagement, den Mut zur Verständigung und den Willen, Konflikte ohne Krieg zu lösen.
Dafür setzt sich dieBasis NRW ein.
